Unser Ziel, unsere Tätigkeit und ein Appell an alle: 

Unsere Regierung behindert weiterhin den Atomausstieg

Damit unsere Heimat nicht noch mehr zerstört wird, geht es weiter im Kampf gegen die Wiederinbetriebnahme der AKWs und für eine endgültige Wende in der Energiepolitik.

Unsere Regierung, die „Jiminto“ (LDP) und ihr kleiner Koalitionspartner „Komeito“ hält trotz der Reaktorkatastrophe in Fukushima und dessen Folgen und der Erkenntnis, das Japan sehr gut ohne Atomstrom zurecht kommt weiter an der Kernenergie fest.

Leider ist das Thema „Fukushima“ aus den internationalen Nachrichten weitgehend verschwunden. Somit bekommt kaum noch einer mit, wie die betroffene Bevölkerung,

Fukushima City, nähe Hauptbahnhof
Fukushima City, nähe Hauptbahnhof

die zum größten Teil dazu genötigt wird weiterhin in einer verstrahlten Region zu leben und weiterhin vergeblich auf staatliche Hilfe und finanzielle Entschädigung wartet.

(Warum diese Regierung überhaupt die Wahl gewann, siehe „Aktuelles“ von Juli 2013).

Auch im Schatten der Olympia 2020, mit der sich Minister- präsident Abe nun brüstet, wiegt sich die Welt in falscher Sicherheit und denkt, es sei alles in Ordnung. Nein, das ist es absolut nicht! Die Katastrophe am AKW Fukushima dai ichi geht weiter. Eine Panne folgt nach der anderen. Das radioaktiv verseuchte Wasser aus den havarierten Reaktoren hat schon die fischreichen Fanggebiete vor Alaska, von denen auch Europa profitiert erreicht. Auch die Bergung der Brennelemente aus dem Abklingbecken von Reaktor 4 ist nicht zu unterschätzen (siehe hierzu in ,,Aktuelles" von Oktober/November 2013 den Artikel ,,Russusches Roulette"). Hierbei könnte Japan zur Hälfte ausgelöscht werden!

Das alles wird durch unsere Regierung fleißig ignoriert, bzw. durch Lügengeschichten schön geredet. Der Stromkonzern Tepco, der das AKW Fukushima dai ichi zu verantworten hat, spricht sogar von „schwarzen Zahlen“ für dieses Wirtschaftsjahr und will diese mit der angestrebten Wiederinbetriebnahme des AKWs Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata ausbauen (Tepco-Theorie).

Anti AKW Demo in Tokyo Asagaya
Anti AKW Demo in Tokyo Asagaya

Man darf jedoch nicht vergessen, dass Tepco schon längst insolvent gewesen wäre, wenn der Staat da nicht laufend Unsummen an Steuergelder in den Konzern pumpen würde. Jetzt will Tepco auch noch seine noch „heilen“ AKWs wieder anfahren. Also geschmackloser geht’s nun wirklich nicht!

Und zu allem Überfluss sagt die WHO, die der atomfreundlichen IAEA unterstellt ist, das alles nicht so schlimm sei in Fukushima und die neue UNSCEAR-Studie redet die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima ebenfall klein.

Anlass genug, weiterhin für unsere Heimat zu kämpfen, bzw. für eine Schadensbegrenzung zu sorgen und der Kernenergie endlich ein Ende zu setzen.

Wir wollen nicht weiter zuschauen

…wie zahllose Kinder durch die hohe Radioaktivität krank werden…

…wie wir landesweit verstrahlte Nahrungsmittel untergeschoben bekommen…

…wie der Staat uns an der Nase herum führt und auf internationaler Ebene versucht den Eindruck zu erwecken, dass alles behoben sei.

…wie der Staat seine Nukleartechnologie ins Ausland exportiert und die Opfer der Reaktorkatastrophe einfach sich selbst überlassen werden.

 

Helfen Sie mit unsere Erde zu erhalten, damit wir diese in einen noch  zumutbaren Zustand an unsere nachfolgenden Generationen weitergeben können.

 

Herzliche Grüße und willkommen auf unserer Webseite und bei unseren Antiatom-Aktionen, die wir regelmäßig durchführen.

 

Ihre Japanisch/Deutsche Antiatomgruppe Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V.

 

Japan/Deutschland im November 2013

 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook (vorwiegend japanisch).

         Atomkraftfreies Japan                  

     Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V  

  

Die Initiatoren unserer Antiatom Gruppe sind: Dr. M. Fuchs, H. Fujii und H. Takaoka „Bontaka san“

 

Kontakt: sayonaragenpatsu@hotmail.com oder Tel. 02150-911 650

 

Gerne nehmen wir Ihre Tatkräftige Unterstützung in Form einer helfenden Spende unter nachfolgender Bankverbindung entgegen. Dafür erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung.

 

Bankverbindung: Postbank Dortmund

 

IBAN: DE 75 4401 0046 0103 6064 62

 

SWIFT: PBNKDEFF 

 

Konto-Inhaber: SAYONARA GENPATSU Düsseldorf e.V.

 

V.i.S.d.P.: SAYONARA GENPATSU Düsseldorf e.V./ Hayato Fujii,Albertstr. 23, 40668 Meerbusch, Tel. 02150/911650

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2012

Japan, trotz Super-GAU, Thema Kernenergie noch nicht beendet!

Der Kampf mit der Atomlobby und der Regierung für einen sofortigen Atomausstieg in Japan geht weiter. Und wärend die Anwohner in der Präfektur Fukushima weiterhin auf die noch ausstehende Entschädigung von Tepco, dem Bertreiber des haverierten AKW Fukushima dai ichi warten, boxte die Regierung im Juli 2012 aus Profitgründen den Neustart zweier Reaktoren am AKW Ooi, Präfektur Fukui durch.  

 

Die Antiatom-Proteste in unserer Heimat sind weiterhin sehr massiv und zusätzlich finden jeden Freitag auch Proteste im Regierungsviertel und vor der Tepco-Hauptstelle in Tokyo statt. 

 

Langsam kann unsere Regierung das alles nicht mehr ignorieren und lenkte nun ein kleines bischen ein, indem das Thema Atomausstieg nun in der Politik offiziell gewoden ist. Allerdings ist der Atomausstieg erst für 2040 geplant. Bis dahin sollen alle AKWs, die den Pseudo-Stresstest bestanden haben, weiterlaufen.

Stand: 09/2012. 

 

Die Gefahren durch Erdbeben, aktive geologische Verwerfungen,Tsunami und den allgemeinen Gefahren der Kernenergie werden verharmlost. 

 

Nach all den Schauermärchen und Geschichten vertraut kaum noch einer der Regierung, die sich mit dem späten Atomausstieg im Jahre 2040 einige Hintertürchen für den Fortbestand der Kernenergie offen lässt.

 

Der für 2040 geplante Atomausstieg wurde jetzt kürzlich quasi revidiert. Besser gesagt, eine entgültige Entscheidung dazu hat man einfach offen gelassen ( Stand: 10/2012).

 

Noch immer leben sehr viele Leute, darunter zahlreiche Kinder in leichtgradig verstrahlten Gebieten. Die Dekontaminationsversuche in der Präfektur Fukushima sind eher ineffektiv und der Zustand am AKW Fukushima dai ichi immer noch instabil. 

Die Stadt Fukushima, EW 290 000 und die Stadt Koriyama,

EW 350 000 (Stand: 04/2011) weisen Strahlenmeßwerte von derzeit 0,450 - 0,800 µSv/h im Schnitt auf (Stand: 09/2012) und gelten somit als leichtgradig verstrahlt. Gesundheitliche Folgen, vor allem bei Kindern sind somit schon vorprogrammiert.

(Mehr Infos zur Situation in Fukushima)

 

Das ist alles nicht mehr hinnehmbar und wir fordern den sofortigen Atomausstieg in Japan, was nachweislich ohne Atomstrom zurecht kommt.

Denn der schnellste Atomausstieg innerhalb von nur 14 Monaten war schon quasi vollzogen, wenn unsere Regierung nicht alles wieder kaputt gemacht hätte.

Neben den laufenden Falschinformationen und Verharmlosungen der gesamten Atomkatastrophe und dessen noch nicht absehbaren Folgen, erscheint der finanzielle Profit für unsere Regierung und der restlichen Atomlobby wichtiger als unsere Gesundheit.

Dazu gehört auch die USA, die aus Eigennutz sehr stark daran interessiert ist, dass Japan weiterhin in der Kernenergie bleibt. 

 

Von daher: Um die Atomlobby endlich weich zu klopfen, benötigt unsere Regierung auch Druck aus dem Ausland. 

 

 Während die Ukraine und alle anderen kernenergiebetreibenden Länder aus dem GAU im AKW Lenin in Tschernobyl nichts gelernt haben, sollte zumindest nach den GAU im AKW Fukushima dai ichi das große Erwachen kommen!

Zumal der GAU im AKW Fukushima dai ichi nicht nur Japan betrifft, sondern die gesamte Welt. Der Meeresboden ist bis in 5000 km Tiefe und auch weit weg von der japanischen Küste radioaktiv verseucht. In San Francisco wurde schon Cäsium in Küstennähe nachgewiesen (Stand: 09/2012).

 

Das sollte jetzt endlich die letzte Warnung gewesen sein!

Also: Raus aus der gefährlichen Kernenergie, bevor noch mehr passiert. Und zwar weltweit!

               Denn Sicherheit ist nicht verhandelbar!

 

Unsere Gruppe „SAYONARA GENPATSU Düsseldorf“ 

Wir sind Japaner, die in Düsseldorf und Umgebung leben.

Um die beispielhafte Anti-AKW-Bewegung in Japan aus der Ferne zu unterstützen und um unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen, haben wir uns im Juli 2012 zu einer Gruppe namens „SAYONARA GENPATSU Düsseldorf“ zusammengeschlossen.

 

Nach der AKW-Katastrophe in Fukushima hat sich die japanische Regierung trotz mangelhafter Sicherheitstests der restlichen AKWs dazu entschlossen, das AKW Oi wieder hochzufahren. Mittlerweile sind über 70% unserer Landsleute in Japan gegen der Weiterbetrieb sämtlicher AKWs und der Wiederaufbereitungsanlage in Rokkasho, Präfektur Aomori.

Von daher bedauern wir es sehr, dass Volkes Stimme in der Politik in keiner Weise berücksichtigt wird.

Eine weitere Atomkatastrophe würde unsere Heimat Japan langfristig radioaktiv verseuchen! Und zwar nicht nur Japan, sondern das gesamte Ökosystem der Erde wäre durch die Verstrahlung gefährdet und würde in einer unermesslichen Umweltkatastrophe münden.

Wir Japaner in Deutschland möchten daher gern mithilfe vieler Nichtjapanischer Freunde und Förderer Flagge zeigen und auch unseren Mitbürgern in Japan deutlich machen, dass wir hinter ihnen stehen.

         Unsere Kinder sollen keine verstrahlte Welt erben !

Von daher helfen Sie mit, unsere Aktionen in London, Paris,

New York und auch sonst überall in der Welt zu unterstützen und somit auch Solidarität mit der japanischen Anti-AKW-Bewegung zu zeigen. Dazu sind nicht nur die die Japaner, die im Ausland leben, sondern alle Menschen aufgerufen!

 

Bitte machen Sie mit, wir freuen uns über jede Art von Unterstützung!

Auch Spenden nehmen wir gern entgegen. Eine Spendenbescheinigung können wir derzeit noch nicht ausstellen, da wir bislang noch nicht als gemeinnütziger Verein registriert sind.

 

Japan/Deutschland im Oktober 2012

 

Ihre Antiatom Gruppe sayonara Genpatsu Düsseldorf

 

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 SAYONARA GENPATSU Düsseldorf e.V.

Vorstand: Fr. Dr. Mariko Fuchs, Fr. Reiko Müller-Shiba, Hr. Hironobu Takaoka ,,Bontaka san"

V.i.S.d.P.: Dr. Mariko Fuchs, Niederkassler Kirchweg 112

                                      40547 Düsseldorf

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