Aktuelles 2017  

 

Mai 2017

In Fukushima brennt der Busch – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!  

Am 29.04.2017 brach in den Bergen der Stadt Namie, nahe dem AKW Fukushima dai ichi ein Waldbrand aus. Da das Gelände kaum zugänglich ist, ist es äußerst schwierig das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Löschhubschrauber bemühen sich die Flammen aus der Luft zu bekämpfen. 

Eine Waldfläche von 200 Hektar ist mittlerweile verbrannt. Da die Wälder in den Bergen durch den Fallout sehr stark radioaktiv belastet sind, kommt noch ein weiteres Problem hinzu. Durch den Brand werden Unmengen an radioaktive Partikel (z.B. Cäsium137, Plutonium und weitere) in die Luft geschleudert und mit Wind und Regen überall verteilt. Denn der Reaktorblock 3, wo es 2011 ebenfalls zu einer Explosion kam, war nämlich auch mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt.

In den südlichen Nachbarpräfekturen Ibaraki und Chiba wurde bereits am 01.05.2017 ein Anstieg der Radioaktivität festgestellt. Diese Information erfolgte jedoch nicht durch die Behörden, die ja eigentlich die Verantwortung für die lokale Bevölkerung hätten, sondern durch unabhängige Umweltorganisationen.

Trotz der Ausmaße des Brandes, der Schwierigkeiten bei den Löscharbeiten, der ansteigenden Radioaktivität in der Umgebung mit großflächiger Verteilung Partikel durch Wind und Regen, hatte es die Meldung nicht geschafft, in die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender, wie z.B. NHK zu gelangen.

Nicht etwa, weil die Journalisten des NHK und der großen Zeitungen nicht auf Zack wären, „nein, nein“ - sondern weil solche Negativmeldungen, die die „Wiederbelebung“ der Evakuierungszone bei eh schon hoher Skepsis in der Bevölkerung noch mehr infrage stellen würde . . . zumal ab Mitte Mai, bzw. Mitte Juni 2 weitere Reaktoren am AKW Takahama und im Herbst jeweils 2 Reaktoren am AKW Genkai und Ōi ans Netz genommen werden sollen. 

In der Sperrzone wird weiter fleißig dekontaminiert. Seit Anfang April wurden weitere Teile der Sperrzone wieder freigegeben. Darunter auch ein Teil von Namie. Die Straßen und Wege in den Wohngebieten wurden zwar einer Flächendekontamination unterzogen, die jedoch nur für kurze Zeit anhält. Oft wird auch auf eine abgetragene Erdschicht einfach „frische“ Erde aufgeschüttet. Die darunterliegende Schicht ist aber weiterhin radioaktiv verseucht! Angrenzende Felder und Wälder sind eh weiterhin stark radioaktiv belastet. Und weiterhin gilt eine zugemutete Strahlenobergrenze von 20 mSv/a, die laut Regierung auch für Kinder „nicht so gefährlich“ sei.

Das Wohngeld für „freiwillig“ geflüchtete wurde seit März gestrichen. Auf diese Art und Weise will man die Rückführung in die verstrahlten Gebiete vorantreiben – denn die eigenen Häuser stehen ja noch . . .

 

In den Medien wurde häufiger über Mobbing von Fukushima-Kindern in den Schulen berichtet. Nicht etwa, um auf das Problem „Mobbing“ aufmerksam zu machen, um es besser anzugehen, nein, sondern damit sich potentiell „fluchtwillige“ Familien verunsichern lassen und sich dann doch lieber gegen eine Flucht aus der Präfektur Fukushima entscheiden. 

Der Busch brennt also weiter und zwar nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes!   

 

Eckdaten:

Radioaktives Erdreich in Säcken in der Präfektur Fukushima:  22 Mio. m³

Schilddrüsenkrebs bei Kinder: 185 (03/2017)

Flüchtlinge gesamt: 120.000 (02/2017)

Flüchtlinge innerhalb der Präfektur Fukushima: 80.000 (02/2017)

Flüchtlinge in Containerhäuser: 81000 (02/2017)

Tote durch den Tsunami: 15.893 (03/2017)  

Vermisste seit dem Tsunami: 2554 (03/2017)

 

Weiter Infos:

Video und Bericht der news 24 (japanisch)

Video und Bericht der Mainichi Shinbun (japanisch)

Ein Bericht vom 04.05.2017 (Greenpeace)

Waldbrände in Fukushima: Interview mit Shaun Burnie, Experte für Atomenergie

„HOCHGRADIG FAHRLÄSSIG“ Ein Artikel von Greepeace 

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Februar 2017

AKW Fukushima dai ichi – „everything is under control“ – wirklich?

Immer wieder kommt es zu neuen Schwierigkeiten am havarierten AKW Fukushima dai ichi. Nicht nur die etwa 1000 großen Tanks mit dem hochradioaktiven Wasser (ca. 960 000 m³, Stand: 02/2017), das kontaminierte Grundwasser und die sogenannte „Eismauer“, die nicht hält, was sie verspricht, sondern auch der Rückbau der Reaktoren bereitet extreme Schwierigkeiten.

Während das volle Abklingbecken von Reaktor 4 unter großem Aufwand Stück für Stück 2014 erfolgreich entleert werden konnte, wüten in den Reaktoren 1 bis 3 immer noch die drei Kernschmelzen, dessen Ausmaß man bis heute noch nicht kennt. Um für die Bergung wichtige Daten zu gewinnen, sollte nun der Reaktor 2 mittels Erkundungsroboter untersucht werden.

Erste Bilder des Vorberei- tungsroboters zeigen lauter dunkle Ablager- ungen und Klumpen im unteren Drittel des Sicherheitsbehälters, die dort überall an den Wänden haften. In der Mitte, also 1,5 Meter unterhalb des Druckbehälters klafft ein 1 Meter großes Loch in der Arbeitsplattform (Laufgitter"). Hier ist die Kernschmelze durchgegangen". Wie tief sie genau gedrungen ist, weiß man noch nicht. Genau das sollte nämlich der eigentliche Erkundungsroboter, der am 16.02.2017 eingesetzt worden ist herausfinden. Dieser versagte jedoch, bevor er überhaupt die Mitte erreichte. Wahrscheinlich hielt er der hohen Strahlung nicht stand. Denn der zuvor eingesetzte Vorbereitungsroboter hatte schon eine extrem hohen Strahlenwert von 650 Sv/h !!! gemessen. Hierbei handelt es sich um eine Strahlendosis, die den sofortigen Tod eines Menschen herbeiführen würde!

 

Die Bevölkerung, die zu Beginn der Reaktorkatastrophe evakuiert worden ist, soll nach Wünschen der Regierung wieder zurück in ihre verstrahlte Heimat. Angeblich sei es dort seit der Flächendekontamination wieder sicher. Einige Ortschaften wurden schon, bzw. werden bis April noch „freigegeben“. Allerdings hält sich die Rückkehrbereitschaft aus gutem Grunde stark in Grenzen. Vor allem sorgt man sich um die Gesundheit der Kinder, denn die Zahl der kindlichen Schilddrüsenkrebsfälle steigt nämlich immer weiter. 

Für die Orte Iitate und Kawamata, die sehr stark kontaminiert worden sind, will die Regierung den Evakuierungsbefehl ebenfalls aufheben. Es wurde zwar eine Flächendekontamination durchgeführt, die jedoch nicht lange vorhalten wird, da immer wieder neue Partikel, vor allem aus den Wäldern mit dem Wind wieder herangetragen werden. Denn Iitate besteht zu 75% aus Wäldern, die man nämlich nicht so einfach dekontaminieren kann. Und selbst die gesetzlich festgelegte Obergrenze für dekontaminierte Gebiete ist mit 0,23 µSv/h immer noch viel zu hoch und mit einem dauerhaften Aufenthalt nicht vereinbar.

81000 Leute leben noch in Containerhäuser der Übergangssiedlungen (Quelle: Greenpeace von 02/2017), die die Regierung nun nach und nach auflösen will. 

Die Entschädigungszahlungen und Unterstützung für Wohnraum soll bis Ende März 2017 komplett eingestellt werden. Mit diesen Maßnahmen will man die Leute dazu drängen in ihre radioaktiv verseuchte und pseudodekontaminierte Heimat zurückzukehren. Denn wer zurück in sein Haus kann (muss), hat nämlich kein Anspruch mehr auf Entschädigung.

 

Von „Kontrolle“, wie es Ministerpräsident Shinzo Abe (LDP) einst mit den Worten „everthing is under control“ ausdrückte, kann absolut keine Rede sein. „Nothing is under control“ wäre da wohl die korrektere Aussage gewesen, als Abe die kommende Olympiade 2020 für Tokyo ankündigte.

Teile der olympischen Spiele sollen sogar in der Präfektur Fukushima ausgetragen werden. Auch das Stadion in Fukushima-City soll wahrscheinlich genutzt werden.  

 

Das zeigt, dass die Regierung weiterhin versucht „Gras drüber wachsen zu lassen“ (Bild: Es ist nur noch einer der Schornsteine des AKWs zu sehen). Tepco spielt den jüngsten Misserfolg bei der Erkundung des Reaktors 2 herunter und versucht Optimismus zu verbreiten.

 

Was die dunklen Klumpen und Ablagerungen im Sicherheitsbehälter von Reaktor 2 betreffen, handelt es sich vermutlich um „Spritzer“ der geschmolzenen Brennelemente, die nun überall an den Wänden des Sicherheitsbehälters und dem „Laufgitter“ kleben. Der Rest der Brennelemente ist wahrscheinlich im Betonfundament, bzw. im Erdreich und steht in Kontakt mit dem Grundwasser. Das sind alles Probleme, die den Rückbau der Reaktoren nicht gerade erleichtern und aufs Neue wieder verdeutlichen, das die Atomenergie einfach unbeherrschbar ist und nur immensen Schaden für die Ewigkeit anrichtet.        

 

Bilder aus dem Inneren von Reaktor 2 (Video vom 04.02.2017 auf der Website der Asahi Shinbun), die mit dem Vorbereitungsroboter erstellt worden sind.

 

Video der Mainichi Shinbun vom 30.01.2017 

Das Video zeigt den Innenraum des Sicherheitsbehälters und das „Laufgitter“, wo überall die Klumpen und Ablagerungen kleben. Auch das Loch in der Mitte des Gitters, also genau unterhalb des Druckbehälters ist zu sehen. Ab 0:36 wird der Druckbehälter von unten gezeigt. Zu sehen sind dort Teile der Steuerstäbe und dazugehörige Halterungen.

 

Weitere Einzelheiten zum Robotereinsatz am Reaktor 2 in Fuku Info von Januar/Februar. 

 

„Von wegen unter Kontrolle“ aus dem Blog „Blogos” vom 04.02.2017 (japanisch)

 

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Januar 2017

Ausblick für das Jahr 2017

 Wie wird das Jahr 2017? Nach dem die japanische Regierung bereits für 2015 die Wiederinbetriebnahme mehrerer Reaktoren angekündigt hatte, waren Gott sei Dank bis Dezember 2016 „nur“ zwei Stück am Netz. Das entspricht einen Anteil an Kernenergie von etwa 3,2% im Energiemix. 

Im Grunde genommen war Japan fast zwei Jahre komplett frei von Atomstrom, ohne dass es zu Engpässen kam. Im Sommer 2016 gab es sogar zum ersten Male seit der Reaktorkatastrophe keine „Setsuden-Empfehlung“ (Strombegrenzung, also verordnete Stromeinsparung) der Regierung. Und trotz des heißen Sommers, Klimaanlagen, die auf höchste Stufe laufen etc. verlief alles, wie erwartet problemlos. Die fehlende Notwendigkeit des Atomstroms ist mittlerweile schon mehrfach belegt worden!

Der Betrieb zweier Reaktoren am AKW Takahama, Präfektur Fukui konnte im Gegensatz zum AKW Ikata, Präfektur Ehime per Gericht gestoppt werden (LG Ōtsu, Urteil von 03/2016). Dem entsprechend ging Reaktor 3 am AKW Ikata im August ans Netz. So liefen für kurze Zeit drei Reaktoren, bis im Oktober Reaktor 1 am AKW Sendai zwecks Revision vom Netz ging. Dieser wurde im Dezember wieder angefahren, dafür ist jetzt aber Reaktor 2 in Revision.

Es laufen zurzeit Reaktor 1 am AKW Sendai und Reaktor 3 am AKW Ikata. 

 

Das Tepco-AKW Kashiwazaki Kariwa

Die beiden Reaktoren 6 und 7 am AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata werden zurzeit durch die Atomaufsichtsbehörde NRA auf Erfüllung der gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen überprüft. Der betreibende Stromkonzern Tepco, der auch das havarierte AKW Fukushima dai ichi zu verantworten hat, will die

beiden Reaktoren so schnell wie möglich wieder ans Netz nehmen. Hierin erhofft sich Tepco eine Verbesserung seiner wirtschaft- lichen Situation. Und nicht nur Tepco, sondern auch das Industrie- und Wirtschaftsministerium ist bestrebt, dass die beiden Reaktoren so schnell wie möglich wieder in Betrieb gehen. Auch die NRA, die die beiden Reaktoren zurzeit noch auf Erfüllung der gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen überprüft, ist zuversichtlich. So ist z.B. eine geologische Verwerfung, die nahe an den Reaktoren 6 und 7 verläuft, laut dem NRA-Gutachten von 02/2016 seismisch nicht aktiv. 

Allerdings bleibt abzuwarten, ob die beiden Reaktoren dieses Jahr wirklich in Betrieb gehen dürfen. Denn nicht nur in der Präfektur Kagoshima (Kyushu, Südjapan), sondern auch in der Präfektur Niigata wurde 2016 ein neuer Präfekturgouverneur gewählt, der eine kritische Haltung gegenüber dem AKW in seiner Präfektur hat. Und während der neue Präfekturgouverneur von Kagoshima, Satoshi Mitazono nicht genügend politische Handhabe gegen das AKW Sendai hatte, sieht es in Niigata deutlich besser aus. Der neue Präfekturgouverneur von Niigata, Ryuichi Yoneyama hat nämlich schon angekündigt, dass er, so lange die Probleme am havarierten AKW Fukushima dai ichi nicht gelöst sind, keine Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren am AKW Kashiwazaki Kariwa geben wird. Im Gegensatz zu Mitazono hat er auch deutlich mehr Möglichkeiten seine Anordnung durchzusetzen. Tepco versucht zwar zu verhandeln und traf sich am 05.01.2017 mit Präfekturgouverneur Yoneyama, ein Versuch, der jedoch vergeblich war. Denn Yoneyama bleibt bei seiner Meinung und betont, dass ihm der Wille der lokalen Bevölkerung in seiner Präfektur, wovon der Großteil das AKW Kashiwazaki Kariwa ebenfalls ablehnt, sehr wichtig sei.

Besonders brisant an der Sache ist nämlich auch, dass Niigata die Nachbarpräfektur von Fukushima ist und beide AKWs vom selben Betreiber, nämlich Tepco betrieben werden, der durch seine Pannenserien, Falschinformationen, Verschleierungen etc. nicht gerade vertrauenserweckend ist. Da nützt es auch nichts, das Tepco mittlerweile ein neues Firmenlogo hat. Denn auch mit dem neuen Firmenlogo ist es immer noch der gleiche Konzern wie vorher.

Also kurz um könnte das bedeuten, dass das AKW Kashiwazaki Kariwa 2017 weiterhin vom Netz bleibt.

 

AKWs, die 2017 möglicherweise ans Netz gehen könnten

AKW Genkai, Präfektur Saga in Südjapan, Reaktor 3 und 4:

Die Kyushu Elektrizitätswerke gehen fest davon aus, dass die beiden Reaktoren 3 und 4 am AKW Genkai im Frühling angefahren werden können. Denn diese wurden bereits im November von der NRA für „sicher“ befunden und der Präfekturgouverneur Yoshinori Yamaguchi, der absolut „kein Problem“ damit hat, wird die Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren ebenfalls genehmigen.          

Am AKW Tomari, Hokkaido sind nach fast bestandener NRA-Überprüfung der Reaktoren 1 bis 3 noch ein paar Nachbesserungen in puncto Tsunamischutz nötig. Das AKW Ōi, Präfektur Fukui wird vermutlich auch das Prüfsiegel der NRA erhalten, so dass die beiden Reaktoren 3 und 4 möglicherweise noch in diesem Jahr ans Netz gehen könnten.  

 

Radioaktives Wasser am AKW Fukushima dai ichi

Am AKW Fukushima dai ichi ist das Wasserproblem weiterhin nicht gelöst. Laufend wird „gereinigtes“ Wasser ins Hafenbecken, also ins Meer verklappt und die unterirdische Eismauer, die die Reaktoren 1 bis 4 umschließt, hält auch nicht das, was sie verspricht. Im vergangenen Februar sagte der NRA-Chef Tanaka sogar: „Wenn der Rückbau vorangehen soll, muss das radioaktive Wasser ins Meer verklappt werden, da für weitere Lagertanks kein Platz mehr ist“. Seitdem laufen regelmäßige Verklappungen ins Hafenbecken.

 

Schneller Brüter Monju

Aber zumindest wird jetzt nach langen hin und her die Investitionsruine Monju endgültig stillgelegt, die der Atomkonzern JAEA die ganze Zeit nicht hergeben wollte. Fragt sich nur, wie der Rückbau vonstattengehen soll. Denn das größte Problem stellt der Natriumklumpatsch dar, der seit dem Natriumunfall von 1995 nicht beseitigt werden konnte.

 

Umstrittene Wiederbesiedelung

Radioaktive Abfälle mit einem Wert unter 8000 Bq/kg werden im Straßenbau etc. wiederverwertet" und radioaktiv verseuchte Gebiete, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum

AKW Fukushima dai ichi liegen, sollen ebenfalls nach einer Flächendekontamina-tion wiederbesiedelt werden. So soll z.B. Tomioka, wo sich auch das AKW Fukushima dai ni befindet, in Kürze schrittweise wieder freigegeben werden. Für April ist sogar die komplette Freigabe für Tomioka vorgesehen. Die Infrastruktur soll dann auch wieder hergerichtet sein und Lebensmittelläden und Drogerien eröffnen.

Sogar für den sehr stark radioaktiv verseuchten Ort Futaba, wozu auch das AKW Fukushima dai ichi gehört, ist eine Dekontamination und Wiederbesiedelung angestrebt. Ein Termin wurde jedoch noch nicht festgelegt.

Werden diese Bemühungen" angestrebt, damit man sagen kann Atomunfall" kein Problem, alles bereinigt"? Und danach soll Normalität herrschen? Z.B. auch wegen der Olympia 2020? 

 

Weiterführende Links

Urteil Takahama vom 09.03.2016

antiatom-fuku, Fuku Info Archiv Februar 2016

 

Warum das AKW Kashiwazaki Kariwa besonders brisant ist

Sayonara Genpatsu, Aktuelles Dezember 2016

 

Der Schnelle Brüter Monju und der Natriumunfall

Wikipedia, Kernkraftwerk Monju